| Am 01. und 2. Mai feierte anlässlich des Sankt Florian, der Schutzpatron der Feuerwehren und Schutzheiliger gegen Brände (Namenstag: 4. Mai) die Feuerwehr Rossleben ihr 135 –jähriges Jubiläum. Die Band „Horizont“ gab am Abend des 1. Mai einen gelungenen Auftakt dazu. Pünktlich um 14:30 Uhr am Samstag wurden durch den Stadtbrandmeister Mario Surauf die Mitglieder der Feuerwehren, den stellvertretenden Bürgermeister Herr Miksch und zahlreiche Gäste im Gerätehaus begrüßt. Herr Miksch übermittelte Grüße vom Bürgermeister und ein Besonderer Dank ging an alle aktiven Feuerwehrkameraden für die geleistete Arbeit und den hervorragenden Ausbildungsstand der Feuerwehr. Die Stadtverwaltung wird für gleichbleibend gute Technische Ausrüstung sorgen und eine sichere Schutzausrüstung für die Feuerwehrkameraden zur Verfügung stellen. Kreisbrandmeister Marcel Thomann wurde für seine aktive Unterstützung bei der Ausbildung gedankt. Der stellvertretende Bürgermeister und ein Vertreter der Kyffhäusersparkasse überreichten eine Finanzielle Unterstützung. Im Anschluss gab es verdiente Auszeichnungen für den Kameraden Mike Wedekind die Bronzene Brandschutzmedaille, für die Kameradinnen Marie-Luise Aedtner, Gertrud Wilke, Liselotte Liebau und die Kameraden Gisbert Krause und Harry Krause das Goldene Brandschutzehrenabzeichen am Bande vom Thüringer Innenminister und für die Kameraden Helmut Schwabe und Heinz Schade 50 Jahre und 60 Jahre Treue Dienste in der Feuerwehr vom Thüringer Feuerwehrverband e.V.. Die Chorgemeinschaft „Liedertafel“ Rossleben/Ziegelroda e.V. und die Wieheschen Stadtmusikanten begleiteten uns bei leckeren Kaffee und Kuchen durch das Nachmittagsprogramm. Im Gurtschlitten der Kyffhäuser Verkehrswacht e.V. konnte getestet werden, was bei einem simulierten Frontalaufprall eines Autos der Sicherheitsgurt abfangen muss. Reaktionstestgerät und Fahrsimulator waren Dauerbrenner. Im Anschluss führe uns die Feuerwehr Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik Thüringen aus Marlishausen mit ihren 6 Diensthunden im Nachbar-Objekt die Suche nach vermissten Personen vor. Die Spezialeinheit ist in Marlishausen (Ilm-Kreis) stationiert. In der Einheit arbeiten zurzeit 20 ehrenamtliche Hundeführer, Ortungstechniker und Bergungsspezialisten. Zu ihren Aufgaben gehört die Suche und Rettung von vermissten und verschütteten Menschen. Dafür wurde die Einheit vom Freistaat Thüringen mit modernster Technik (z.B. Life Detector, Mini-Drohne) ausgestattet. Bundesweit ist es die erste Feuerwehreinheit, die eine Mini-Drohne mit Suchkamera und Bodenhorchgerät ausgerüstetes Flugobjekt zum Retten von Menschen einsetzen wird. Für einen weiteren Höhepunkt sorgten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wiehe. Sie führten den zahlreich anwesenden Zuschauern ein Löschangriff mit eine aus dem Jahr 1885 gebauten noch tadellos funktionierenden Feuerwehrhandruckspritze gegen einen aus dem Jahre 1987 stammenden Tanklöschfahrzeug vor, wobei der Spaßfaktor im Vordergrund stand. Bei den 8 Kameraden die die Spritze bedienten, kam bei vollen Körperlichen Einsatz zu erst Wasser am Strahlrohr und bei den Sommerlichen Temperaturen danach Wasser von der Stirn. Der entstandene Flüssigkeitsverlust wurde sofort mit einer Runde Freibier wieder aufgefüllt. Für die Kinder waren den ganzen Nachmittag Stationen wie, Wasserzielen auf die Spritzwand, Luftballon Zielwerfen und Glücksrad mit kleinen Preisen aufgebaut. Die viel genutzten Feuerwehrrundfahrten vertrieben den Rest der Zeit. Die Rettungswache aus Schönewerda war mit ihrem Fahrzeug und die Polizei mit einem Einsatzwagen auf dem Gelände und beantwortete die Fragen der Kinder und Erwachsene. Am Abend spielte die Gruppe „Borderline“ zum Ausklang des Wochenendes und zog nochmals mehrere Hundert Besucher an. Die Feuerwehr bedankt sich bei allen freiwilligen Helfern, der Feuerwehrkameradschaft sowie den Besuchern und Gästen vom Wochenende. |